Time is relativ.

Time is relativ.
Take it seriously.

Skiing as a passion - A foto-story



WEISS WIE SCHNEE UND FARBIG UND FRÖHLICH



EIN BERICHT WELCHER DIE VIELFÄLTIKEIT EINER SKITOUR DIFFERENZIERT UND ILLUSTRIERT.







Realistic Impressions


"I let my mind wander and it did not come back."




















DAS HOBBY, DIE VERTIEFUNGSARBEIT UND ICH.


Atemberaubend ist die Welt, in welcher wir leben. Unersättlich das Verlangen nach Freiheit, Zufriedenheit und Gemeinsamkeit. Die unendlich scheinenden Weiten der Erde, die grossen Dinge, die uns tagtäglich beschäftigen, vernetzte Strukturen und unfassbar scheinende Träume entrinnen augenscheinlich dem Gegenwärtigen, verschwunden im Nirgendwo. Eine Faszination von luftigem Schnee, einem Paar Ski und Geschwindigkeit verdrängt die sonst so allgegenwärtigen Gedanken und schafft Raum für Neues.

Ein Hobby ist etwas Schönes. Mein Hobby ist Skifahren und das ist schöner. Es ist eher der Fall, dass man etwas gerne macht, wenn man gut darin ist, als wenn es Mühe bereitet. Und Hobbys sind bekannterweise Dinge, die man gerne macht. Die Frage nach einem Thema für meine Vertiefungsarbeit war demzufolge nicht schwer zu beantworten. Die Vorgaben waren klar, die Rahmenbedingungen gegeben und die Motivation vorhanden. Nachdem ich die letzten drei Jahre unzählige technische Projekte abgeschlossen, Berichte geschrieben und Anleitungen erstellt hatte, wollte ich nun einen etwas anderen Themenbereich erarbeiten. Es stand uns frei, die Arbeit über ein beliebiges Thema zu schreiben. So fing ich an, meine Gedanken zu durchforschen und legte den Schwerpunkt der Suche auf meine Hobbys. Da gibt es verschiedene Dinge die ich gerne mache. Dinge wie Sport, Musik, Elektronik, oder Anlässe für Kinder oder Jugendliche planen, Reisen, Filme schauen oder Freunde treffen, um nur einige zu nennen. Die Arbeit sollte mich herausfordern, jedoch wollte ich nicht etwas komplett Neues erarbeiten, wie es bei einem Elektronik-, Film- oder ähnlichem Projekt der Fall gewesen wäre. Es musste etwas Schönes sein, etwas Schönes werden, was mir Spass macht und was ich auch sonst tun würde. Wie packe ich eine Skitour nun auf Papier? Einen Text könnte ich dazu schreiben und ihn mit Bildern schmücken und mit einem Umschlag aus Karton drumherum und farbig soll es sein. Eine Fotodokumentation einer Skitour in einem schönen Buch. Die Herausforderung ist gegeben, es wird schön werden, das weiss ich und ganz neu ist es auch nicht, denn eine Skitour habe ich schon gemacht und ein Fotobuch auch. Jetzt muss ich es nur noch zusammenfügen. In meinem Projekt versuche ich meine Erlebnisse und Erfahrungen im Wechselspiel mit Technik und Theorie zu verknüpfen und dies visuell ansprechend und gedanklich anregend zu präsentieren. So stellte ich mir konkrete Fragen zum Thema, um der Arbeit eine Struktur zu verleihen. 

Welche Faktoren sind bei der Planung einer Skitour zu beachten und welches Material muss vorhanden sein?
Welche Ereignisse und Eindrücke entstehen auf einer Skitour und welche Art von Schwierigkeiten müssen beim Aufstieg gemeistert werden?
Was macht eine Skitour zu einem Abenteuer und wie ist die Gemeinschaft mit Kollegen?
Wieso vermittelt Freeriden ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit





DIE PLANUNG EINER SKITOUR


WIE SOLL EINE SKITOUR GEPLANT WERDEN?


Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten etwas zu machen. Es gibt viele Arten wie man etwas tun kann. Wie „Alle Wege nach Rom führen“, so führen viele Routen zum Ziel. Doch ist es unmöglich alle Wege zu gehen. Deshalb muss man die Möglichkeiten bündeln und dabei versuchen den besten Weg zu finden, um sich auf diesen zu konzentrieren.

Bei der Planung einer Skitour müssen viele verschiedene Faktoren einbezogen und überprüft werden. Dabei ist zu beachten, dass die Erfahrung eine wichtige Rolle spielt. Denn, wie überall im Leben, sieht man mit Erfahrung alles aus einem ganz anderen Blickwinkel, hat einen besseren Überblick und kann besser zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen unterscheiden. Die Planung fällt leichter und man fühlt sich sicherer. Erfahrung kommt nicht durch Zeit allein, sondern man muss sich aktiv engagieren und sich den Problemen stellen. Dank diesem Lernprozess ist man in der Lage, Erfahrungen zu sammeln.

Darum fordere ich mich immer wieder selbst heraus um die Grenzen zu erfassen und die Welt um mich zu erkunden. Die Welt der Berge.
Im Roman von Josef Martin Bauer „Soweit die Füsse tragen“ gelingt es dem deutschen Kriegsgefangenen Clemens Forell,  aus einem Gefangenenlager im Nordosten Sibiriens zu entkommen und durch die unendlichen Weiten Russlands zu gehen. Nach rund 14‘000 km erreicht er den Iran und von dort gelangt er nach Deutschland. Glücklicherweise erhielt er von einem an Krebs erkrankten Arzt, welcher auch ein Kriegsgefangener war und die Flucht für sich geplant hatte, die nötige Hilfe, um die Reise antreten zu können.[1]
Am Beispiel von Clemens Forell kann man die  wichtigsten Faktoren welche bei der Planung einer Skitour eine Rolle spielen, erklären.
Je nach Vorhaben sind einige Punkte mehr zu beachten als andere, doch in die Planung einbeziehen sollte man alle.



·      Ort – Wohin soll‘s gehen?

Es ist total absurd sich in einer unbekannten Gegend ohne Ziel, einen Tag lang in den Bergen, im Schnee herumirrend, zu  bewegen.
Clemens Forell hatte ein Ziel. Auch wenn er nicht immer wusste, wo er war, so wusste er, wohin er wollte.
Genauso wichtig ist es, sich für die Planung einer Skitour ein Ziel zu setzen. Und zu einem Ziel gehört auch ein Start.
Forells Start war das Gefangenenlager in Sibirien, unglücklicherweise war dieses Lager sehr weit weg von seinem Ziel, was das ganze Unterfangen erschwerte.
Beim Planen einer Skitour ist es ein Privileg, Start und Ziel selbst zu wählen und somit die Schwierigkeit der Tour den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen.
Es ist sinnvoll, eine bekannte Gegend zu wählen und das Ziel nicht zu hoch zu stecken. Bei Bedarf kann man immer noch eine Zusatzrunde improvisieren, aber es ist besser, auf der sicheren Seite zu bleieben. Die Wahl und Verantwortung liegt beim Tourenfahrer.





·      Wetter – Bei Nebel geht nichts!

Das Wetter können weder wir noch konnte es Clemens Forell bestimmen. Das Wetter bestimmt Gott und wir haben uns dementsprechend anzupassen.
Kurz nachdem Forell die Flucht aus dem Lager gelang und er schon einige Zeit zu Fuss unterwegs gewesen war, fand er seine eigenen Fussabdrücke im Schnee vor sich. Es war dichter Nebel und die Orientierung praktisch unmöglich; er lief im Kreis.
Was bei Forell noch gut endete, könnte auch in den Bergen schwerwiegende Konsequenzen haben. Im Nebel wird die Bergwelt unberechenbar und die Orientierung, selbst mit Kompass und Karte, auch für erfahrene und ortskundige Menschen, beinahe unmöglich. Man muss sehr vorsichtig und aufmerksam sein, um Felsabsprünge oder Klippen frühzeitig erkennen zu können. Die Fortbewegung in Schnee und Gebirge beansprucht viel Kraft und Umwege senken nicht nur die Moral der Gruppe, sondern strapazieren auch die Ausdauer.
Abbildung 9: Im Schnee bei Nebel
Es ist wichtig, sich einen guten Überblick zur jeweiligen Wettersituation zu verschaffen und die Tour abzusagen, wenn das Wetter nicht stimmt.
  



·      Begleitung – Wer kommt mit?

Leider hatte Clemens Forell keine Begleitung, er war alleine unterwegs. Dies ist eigentlich keine gute Lösung, aber er hat es trotzdem geschafft.
Es ist möglich, die Welt der Berge für sich selbst zu erforschen und die Gipfel alleine zu bezwingen. Die Stille und Einsamkeit sind auch  eine gute Gelegenheit um einmal tief durchzuatmen und die Natur von einer anderen Seite zu erleben, einer ganz individuellen und von einem aus unzähligen Perspektiven unterschiedlich wirkenden Farbenspiel, Düften und Klängen bestehendem Ganzen.  Die Ruhe geniessen und die unzähligen Wunder der Schöpfung entdecken.
Währenddem man in Gedanken versunken durch die Berge wandert und sich, vom  Altag abgeschottet, mehr und mehr dem Ziel nähert, könnte sich, wie auch auf der anschliessenden Abfahrt, ein Unfall ereignen. Dann stellt sich die offensichtliche Frage: Wer Hilft mir?
Am naheliegensten dind die Personen aus der Gruppe. Die optimale Grösse einer Gruppe für eine Skitour liegt bei vier bis fünf Personen. Dann kann bei einem Unfall gut geholfen werden und es ist einfacher, den Überblick zu behalten.
Natürlich macht eine Tour mehr Spass mit Freunden und Personen, die man gut kennt. Nicht nur vom Unterhaltungsfaktor ist dies ein wichtiger Punkt. Wenn man weiss, wo die sportlichen und charakterlichen Vorlieben oder Stärken der Gruppe liegen, kann man die Tour diesen anpassen.  Es gilt Rücksicht zu nehmen, und wenn nötig, die persönlichen Ziele zu überdenken um das Wohl der anderen zu gewährleisten. Das grösste Ziel einer Skitour ist stets eine unfallfreie und möglichst sichere Rückkehr.
Wir kennen wohl alle die unzähligen Geschichten in denen aus einer Gruppe von Abenteurern nur ein oder zwei Überlebende übrig bleiben. Meistens sind der fehlende Zusammenhalt und das Verhalten von Menschen in Extremsituationen der Grund des Scheiterns. Es ist wohl vernünftiger, gar nicht erst in eine solche Situation zu geraten. Jeder Mensch hat seine Grenzen und diese Grenzen zu kennen – nicht nur von sich selbst, sondern von der ganzen Gruppe – kann entscheidend sein. Demnach liegt es auf der Hand, dass auf einer Skitour die Kommunikation untereinander wichtig ist. Dies ermöglicht es den Bedürfnissen aller gerecht zu werden.
Auf seinem Weg durch Sibirien begegnete Clemens zwei russischen Pelzjägern und Goldgräbern. Sie nahmen ihn mit und fingen an, sich gut zu verstehen. Unterwegs erzählten sie sich ihre Geschichten, machten Witze und verbrachten eine gute Zeit. Um einen Fluss herunterzufahren bauten sie ein Floss. Als die Strömung stärker wurde und das Floss anfing zu schwanken, fiel einer der Russen ins Wasser. Nachdem sich der andere nicht gross kümmerte, sprang Forell vom Floss und rettete den im Wasser treibenden Mann. Der Russe auf dem Floss fuhr weiter und wartete nicht, er überliess die beiden ihrem Schicksal. Später als sie sich wieder trafen, erschoss der gerettete Russe den anderen kurzerhand eiskalt mit seiner Schrotflinte. Später wurde auch Forell verwundet in der Wildnis zurückgelassen.  Der undankbare Kamerad hatte Angst um sein Gold und entschloss sich daher, sich seiner Begleiter Begleiter zu entledigen.
Menschen neigen immer wieder zu Überraschungen oder gefühls- oder wohlstandsbedingten Stimmungsschwankungen. Dies ist wohl ein sehr extremes Beispiel aus Forells Geschichte – die Idee jedoch durchaus real. Bei uns geht es weniger um Gold und Totschlag, sondern kann man das Verhalten mit  beleidigendenden Worten, Streit oder Schlägerei assoziieren.
Auf einer Tour in den Bergen ist auf Streitereien  zu verzichten. Normalerweise geht es ganz friedlich zu und her, denn überwältigend sind die Schönheiten der Natur und vergessen sind alle Probleme!


·      Die Route – Das Ziel!

Wir haben ein Ziel, doch keine Ahnung wohin. Wir haben einen Kompass, doch die Richtung ist unklar. Norden, Westen, Süden, Osten alles schön und gut, doch was wollen wir? Was will ich? Wir laufen los, kehren um, drehen uns im Kreis und laufen geradeaus, den Berg hinunter und dann wieder zurück hinauf, da sind wir wieder, das Ziel aber haben wir nicht gefunden und müde sind wir. Noch zwei Stunden und dann ist es dunkel. Jetzt wissen wir nicht mehr, wo wir sind, aber das ist uns jetzt egal, wir liegen im Schnee und träumen von daheim. Wie schön wäre es doch. Was ich alles essen würde, wenn ich jetzt zu Hause wäre, ein Bad würde ich nehmen und einen Hamburger essen. Es scheint hoffnungslos, doch stehen wir trotzdem nochmals auf und gehen weiter. Vielleicht erreichen wir das Ziel doch noch.

Orientierung ist wichtig, das wissen wir ja schon. Um die Orientierung zu behalten, muss man 
wissen, wo man sich befindet. Darüber hinaus muss man auch wissen, in welche Richtung man gehen möchte und welcher Weg ans Ziel führt. Dieses Wissen sollte man sich immer vor dem Start aneignen. In Ruhe zu Hause am Computer sich mit der Karte einen Überblick verschaffen und eventuell eine ortskundige Person über mögliche Risiken oder Tipps um Rat fragen.
Mit dem Kompass und der Karte kann man sich  im Gelände zurecht finden und der Route zum Ziel folgen. Sinnvoll ist es, mit einer einfachen Route zu beginnen, um sich allmählich neuen Herausforderungen stellen zu können. Schritt für Schritt zum Ziel.



·      Sicherheit – Lawinen gibt es!

 Ist Freeriden gefährlich?„Bedingungslos ja.“Zitat: (Bortis, 2014)

Clemens Forell hatte nie mit Lawinen zu kämpfen, dies ist in den Bergen in der Schweiz ganz anderst. Wenn es viel Neuschnee gibt und dieser sich nicht gut mit älteren Schneeschichten verbindet, steigt das Lawinenrisiko stark an.  Vorallem an steilen Hängen oberhalb 1800 m können dann gefährliche Lawinen entstehen. Es ist desshalb wichtig, sich vor und während der Tour gut über die  aktuelle Lawinensituation zu informieren. In fraglichen Situationen sollten die Teilnehmer einen grösseren Abstand von circa 10 m voneinander halten, um zu verhindern, dass im Unglücksfall alle Tourmitglieder unter einer Lawine begraben werden. Auch sollte die Route so gewählt werden, dass man beim Aufstieg steile Hänge möglichst meidet.Lawinen können Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h erreichen, die gewaltigen Schneemassen, können verhehrende Schäden anrichten.[3]
Um im Fall einer Verschüttung unter einer Lawine besser gefunden zu werden oder finden zu können, sollte jeder Tourengänger ein 
Lawinenverschüttetensuch-Gerät (LVS-Gerät) und eine Schaufel bei sich tragen. Es gibt auch Lawinen-Airbagrucksäcke die einen im Unglücksfall an der Oberfläche der Lawine halten. Trotz all diesen Hilfsmitteln sollte man es um jeden Fall vermeiden, sich einer solchen Gefahr auszusetzen. Die gewaltige Kraft, die in einer Lawine steckt, ist schwer vorstellbar.[2]


Die Sicherheit einer Skitour kann niemals zu 100% gewährleistet werden. Mit einer guten Planung und korrektem Verhalten kann man jedoch einen grossen Beitrag dazu leisten.„Helm, Lawinensuchgerät, Schaufel und Sonde sind Pflicht. Weiter ist es sinnvoll eine Stirnlampe und eine Warmhaltefolie für den Notfall einzupacken. Je nach Route auch einen Rückenprotektor. Von Zubehör wie einem Airbag System halte ich nicht viel. Diese suggerieren vielen nur eine Sicherheit, die es in den Bergen nie geben wird und sind zudem viel zu schwer.  Wichtig sind mir vor allem das Vertrauen in das eingesetzte Bindungssystem und ein Tourenschuh, der mir Feedback liefert.“Zitat: (Bortis, 2014)


·         Ausrüstung – muss Top sein!

Abbildung 13: Ski und Stöcke, alt und neu
So wie eine sorgfältige Planung ein Faktor zum Gelingen einer Skitour ist, trägt auch eine gute Ausrüstung dazu bei. Die Sicherheit kann mit einer passablen Ausrüstung verbessert werden. Die Menschen sind alle sehr unterschiedlich und jeder hat seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen. Während es einer lieber farbig und luftig hat oder Wolle gegenüber synthetischen Materialien bevorzugt, zieht ein anderer enganliegende

Sportkleider und High-Tech Skis und Skishuhe vor. Den vielfältigen Wünschen entsprechend gibt es auch eine grosse Auswahl. So kann die Ausrüstung individuell den Bedürfnissen angepasst werden. 
Ungeachtet dessen, gibt es grundlegende Elemente, welche zum Inventar eines  Skitourenfahrers gehören.






[1] Geschichte von Clemens Forell (Bauer, 1955)
[2] (abs-airbag, 2014)
[3] (SLF, 2014)




Kleidung:


2018

Von Kopf bis Fuss eingekleidet in farbigen Stoffen aus meist synthetischen Fasern, wasserdicht und atmungsaktiv. Beim Aufstieg packe ich die Warme Jacke meistens zusammen mit dem Helm und der Skibrille in den Rucksack. Bei Sonnenschein kann es während dem Laufen angenehm warm werden.



1946

Viel Wolle, Pelze und Felle geben  Clemens viel Wärme ab. Das Aussehen ist ihm nicht so wichtig, obwohl ihm der dicke Mantel und die wuschelige Mütze gar nicht schlecht stehen. Für ihn bedeutete die Kleidung Überleben, denn die eisige Kälte Sibieriens kennt kein Erbarmen.




Skis/ Snowboards:
2018


Die Skis sollten den körperlichen und sportlichen Eigenschaften entsprechend ausgewäht werden. Für einen guten Kompromiss zwischen dem Gehen und Fahren, eignen sich Skis mit einer Breite von 70 bis 100 Milimeter. Wenn die Skis vom Boden bis zur Stirn reichen, stimmt die Länge in etwa.  






1946

Das Fahrgefühl von Skiiern aus Holz ist gut mit dem von Langlaufskis zu vergleichen. Der Fuss sitzt nur vage auf dem Ski und das Schneiden von Kurven oder Rutschen auf angepresstem Schnee ist unmöglich, da diese Skis über keine Kanten verfügen. Im Tiefschnee oder um Ski zu laufen aber total ausreichend.




Skischuhe / Snowboardschuhe:
2018

Als Skischuhe für eine Skitour eignen sich grundsätzlich alle Modelle. Es gibt Skischuhe, welche speziell für Tourenfahrer entwickelt wurden mit einer Funktion, welche das Gehen erleichtert. Die Wahl der Skischuhe ist letztendlich eine Frage des Komforts.  







1946

Von Skischuhen kann man hiervon wahrscheinlich nicht sprechen. Für längere Märsche, wie sie Clemens zu unternehmen hatte, wären Skischuhe nach heutigem Standard auch sichtlich ungeeignet.







Felle / Schneeschuhe:
2018


Für einen Aufstieg, benötigt man ein Fell oder Schneeschuhe. Robben besitzen ein spezielles Fell, mit dem sie sich auf Schnee oder Eis vorwärts bewegen können ohne rückwärts zu gleiten. Heute benutzt man Kunstfelle nach diesem Beispiel. 







1946


Um grosse Distanzen im tiefen Schnee zurücklegen zu können, sind Schneeschuhe oder Skis mit Fellen praktisch unabdingbar. Die Skis oder Schneeschuhe verteilen das Gewicht nämlich auf eine grössere Fläche, womit man weniger tief im Schnee einsinkt..









Tourenbindung:
2018

Eine Tourenbindung vereinfacht das Gehen mit den Skiern. Die Bindung verfügt über eine Achse, welche sich unter den Zehen befindet. Dadurch kann man beim Gehen den Ski nachziehen und muss ihn nicht jedes Mal heben. Für die Abfahrt kann man die Bindung mit einem Riegel fixieren.








1946


Von den heutigen High-Tech Bindungen konnte Clemens nur träumen – wenn das denn seine grössten Sorgen waren. So musste er sich mit Lederriemen begnügen um seine Skis festzuschnallen. 





Skistöcke / Teleskopstöcke
2018



Skistöcke verleihen dem Tourengänger ein Gefühl von Sicherheit und Balance. Für den Aufstieg und die anschliessende Abfahrt sind diese ganz praktisch. Teleskopstöcke kann man in der Höhe verstellen, was für den Aufstieg ein gutes Feature ist.  






1946

Skistöcke aus Holz waren auch vor  70 Jahren schon eine gute Hilfe beim Laufen mit Skiern oder Schneeschuhen. Ob Klemens tatsächlich Skistöcke benutzte ist nicht bekannt. 










Wintertaugliche Kleidung
2018


Man sollte mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander  tragen, um sich besser den aktuellen Wetterverhältnissen anpassen zu können. Eine Ski Jacke und Skihosen gehören in jedem Fall zur Skiausrüstung. Was man darunter trägt, kann man den Wetterverhältnissen anpassen. 






1946

Die Winterkleidung für Sibirien muss extremen Temperatur und Wetterverhältnissen standhalten. Auch Forell trug mehrere Kleidungsschichten, durfte diese jedoch nicht ausziehen wenn er schwitzte. Um jederzeit für das Schlimmste bereit zu sein. 





Rucksack
2018



Im Rucksack lassen sich all jene Dinge praktisch transportieren, die man mitnehmen muss. Wenn man viele Sachen mitnehmen möchte, muss man einen grossen Rucksack haben, wenn man wenige Sachen mitnehmen möchte reicht auch ein kleiner. 







1946

Lederrucksack, wahrscheinlich nicht sehr bequem, doch zweckdienlich.  Der Rucksack war für Forell sehr wichtig, hätte er ihn verloren, wäre seine Flucht fast unmöglich geworden. Denn ohne Nahrung und Feuer kann man kaum überleben. 









Sicherheitsrelevante Ausrüstungsteile
2018



Ein Helm schützt den Kopf, eine Sonnenbrille die Augen, Sonnencreme die Haut, Handschuhe die Hände und ein Lawinenverschütteten Suchgerät (LVS) hilft beim Suchen von   verschütteten Personen oder ermöglicht es, von anderen gefunden zu werden. Zur weiteren Sicherheit bei Lawinen empfielt sich ein Airbag-Rucksack






1946


Ein Gewehr oder ein Messer schützte vor Wölfen oder bösen Menschen, eine Schneebrille bedekte die Augen, Handschuhe schützten die Hände und eine Mütze wärmte den Kopf. Mit Lawinen hatte Forell nicht zu kämpfen, da er sich vorwiegend in flachem Gebiet aufhielt. 




Notfallplan - was wenn?


Es gibt immer einen sogenannten Zufallsfaktor. Das bedeutet, dass man nicht alles planen und vorhersehen kann.. Das Leben ist voller Überraschungen, seien sie nun schön oder Unheil bringend. Man kann sich also nicht auf jede Situation vorbereiten. Man kann aber versuchen das Risiko einzudämmen und sich auf Extremsituationen vorzubereiten. Dazu gibt es heutzutage viele Möglichkeiten. 




"Durch das Mainstream werden des Skitouren gehen, ist es meiner Meinung nach, die fehlende Vorbereitung, Fachwissen und Erfahrung 80% der Tourengänger, was zur Selbstüberschätzung führt. Der erste geht los und alle anderen hinterher. Man sollte stets die Situation selber beurteilen und auch mal umkehren können (selbst wenn andere weitergehen). Weiter ist es auch wichtig, dass man mit seinen Tourenpartnern laufend kommuniziert, falls man eine Situation nicht einschätzen kann. Dies verhindert, dass andere blindes Vertrauen in einen setzen. Somit kann man gefährliche Situationen verhindern."
 Zitat: (Bortis, 2014)



Mit präventiven Massnahmen wie einer guten Sicherheitsausrüstung und vernünftiger Planung kann man heiklen Situationen entgehen. Um für einen Unfall in den Bergen gewappnet zu sein, kann man Lawinen oder Skitouren Kurse absolvieren. Das richtige Verhalten bei einem Unfall ist wohl Erfahrungs Sache und trotzdem auch für erfahrene Personen eine Herausforderung. Auf jeden Fall sollte man keinesfalls alleine auf eine Tour gehen, sondern wenn möglich mit erfahrenen Tourengängern.


Nahrung - ist Wichtig!

Ein wenig Trockenfleisch, eine Handvoll Mehl, etwas Salz und Wasser – es gab nicht viel zum Essen für Forell, die Fortbewegung im tiefen Schnee und die eisige Kälte erforderten jedoch viel Energie. Dies bringt mich immer wieder zum Staunen. Als ich einmal mit einem guten Freund ein mehrtägiges Trekking in den italienischen Alpen machte und dabei Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Salz, Honig und Thunfisch mitnahm, konnten wir am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet auf sich alleine gestellt zu sein. Im Herbst gibt es in den italienischen Alpenwäldern viele Kastanien, welche wir in unseren Menüplan einbezogen haben. Wir waren erstaunt, wieviel Nahrung man für zwei Personen benötigt. So kann man sich schliesslich auch sehr gut vorstellen, wie es Clemens Forell wohl ergangen sein musste.
Tourenskifahren ist eine sehr intensive Sportart und der Energiebedarf ist entsprechend gross. Desshalb muss man sich auch körperlich gut darauf vorbereiten.
Mit einem guten kalorienreichen Frühstück schafft man sich eine gute Grundlage für den Tag. Für unterwegs nimmt man am besten diverse kleine Snacks wie Schockoriegel, Dörrfrüchte, Getreideriegel oder Brot und Fleisch mit. Wichtig sind auch genügend Getränke, als vorteilhaft erwiesen haben sich Getränke mit Zucker und Salz (Gatorade, Powerade, Sirub mit ein wenig Salz ...). Empfehlenswert ist auch eine Termoskanne mit warmem Tee oder Buillon.  Traubenzucker dient zusätzlich als Energiebooster. 




MEINE GEPLANTE TOUR

Im November 2013 gab es in den Alpen eine gute Schicht Neuschnee. Schon seit längerer Zeit beeindruckt vom vielen Schnee, welcher jedes Jahr in Andermatt fällt, hegte ich schon lange den Wunsch, dort Skifahren zu gehen.


Die Gotthardregion, in welcher sich auch Andermatt befindet, ist eine der schneereichen Gebiete der Schweiz. Die Täler und Berge erstrecken sich über fast unendlich scheinende Weiten und Höhen.  

Zusammen mit meinem Bruder packten wir die Gelegenheit und fuhren nach Andermatt zum Skifahren. Trotz des dichten Nebels zogen wir unsere Schwünge über die verschneiten Kuppeln und Hänge. Wir taten uns kein Leid an und genossen den Tag in voller Fülle. 

Als ich später dann einen Ort für meine Skitour suchte, gab es zwei Gegenden die in Frage kamen: eine Tour im Entlebuch oder eine Tour in der Nähe von Andermatt. 

Das Entlebuch ist ein Amt im Kanton Luzern. Die Berge und Hügel dort sind prädestiniert für einfache bis herausfordernde Touren. Durch schöne Wälder, über Hochmoore und ruhige Tälern kann man bis auf 2300 Meter hohe Felsen und Karstlandschaften gehen. In meiner Heimat war ich schon auf mehreren Touren.  

Auf der Suche nach der perfekten Route befragte ich meinen Chef und konnte von seiner Erfahrung profitieren. Der schöne Pulverschnee, welcher im November gefallen war, schmolz in den ersten Dezemberwochen dahin. Im Entlebuch war somit eine Skitour unmöglich geworden und so entschied ich mich eine Tour auf das Winterhorn bei Andermatt.
Die Temperaturen blieben weiter hoch und auf eine Besserung konnte man kaum hoffen. Um alle Optionen zu haben, reservierte ich mir jedes Wochenende und entschied mich kurzfristig für eine Durchführung oder Absage der Tour. 
Die Unsicherheit des Wetters hatte auch einen entscheidenden Einfluss auf die Wahl meiner Begleitung. Es war nicht immer allen möglich, spontan eine Skitour zu machen. So kam es vor, dass das Wetter zwar eine Tour zuliess, mich aber niemand begleiten konnte. Daher musste ich das Unternehmen wiederholt verschieben.  
Das Winterhorn erfreut sich einer grossen Beliebtheit seitens Tourenskiern und Wanderern. Die Route orientierten wir also an jener, welche die meisten wählen: von Hospental aus über den Grat zum Winterhorn. Für die Abfahrt entschieden wir uns jedoch gegen die allgemein gefahrene Route und für eine herausforderende und intensivere Variante. 
Als sich mit dem 12. Januar 2014 nun endlich ein perfekter Tag herauskristallisierte, entschied sich mein Bruder spontan mitzukommen. So trafen wir die letzten Vorkehrungen um uns am nächsten Tag auf den Weg zu machen. Das Wetter wurde nochmals überprüft, die Ausrüstung durchgecheckt und der Tagesablauf wurde gedanklich durchgearbeitet. 
Ich war erleichtert, erfreut und gespannt, dass es nun endlich soweit war und blickte erwartungsvoll dem entgegen. 




Unterwegs


DER AUFSTIEG 

Andermatt hiess unser Ziel, mit dem Auto fuhren wir um 7 Uhr in Entlebuch ab. Es war noch dunkel und ab und zu fielen einige Regentropfen.  Unterwegs deckten wir uns mit frischem Brot, Salami und Getränken ein. Mein Bruder und ich fühlten uns wohl und wir waren glücklich und freuten uns auf das bevorstehende Abenteuer.  

Schritt für Schritt, Meter um Meter erkämpften wir uns den Berg! Wir fanden unseren Rhythmus und bewegten uns aufwärts.  Das Ziel war das Winterhorn und nach eineinhalb Stunden konnten wir den Gipfel bereits sehen. Jeweils nach einer Stunde Marschzeit erlaubten wir uns eine 10-minütige Pause. So konnten wir unsere Energiereserven wieder auffrischen. 




DAS ZIEL 

Nach circa dreieinhalb Stunden erreichten wir den Gipfel. Wir waren erschöpft, aber beeindruckt von der schönen Aussicht. Es hat sich gelohnt. Jetzt können wir uns ausruhen und etwas Sonnenzeit auf dem Winterhorn tanken. Die Aussicht ist wirklich umwerfend. 





Die Abfahrt

Natürlich freuten wir uns schon lange auf die Abfahrt. Beim Aufstieg haben wir alle möglichen Abfahrtsrouten besprochen und auch ein paar interessante Varianten gefunden. Nach dem wir uns auf dem Gipfel erholt hatten, entfernten wir die Felle von den Skis und machten uns bereit für die Abfahrt.  


„Earn your turns – das hochlaufen gehört dazu und hilft einem auch, die Schneesituation und Routen besser zu beurteilen. Weiter hat man auch viel Zeit, sich mit sich und der Natur zu beschäftigen. Auf der Piste geht alles viel hektischer zu und ist für mich persönlich eher langweilig und wenig erholsam. Die heutigen Pisten sind alle plattgewalzt und bieten selten Abwechslung. 
Zitat: (Bortis, 2014)







EIN ABENTEUER MIT KOLLEGEN



Ein Abenteuer und Gemeinschaft

Das unvorhersehbare Erreignis, das geheime Etwas oder eine überraschende Begebenheit geben einer Skitour einen gewissen Reiz. Die Schönheit der Natur, die majestätisch wirkende Grösse der Berge und die schwindelerregenden Tiefen der Täler überwältigen so manchen Sportler. In der Natur erlebt man alles viel intensiver, die eigenen Grenzen sind greifbar nah und die Geduld und Ausdauer werden auf die Probe gestellt. Das Abenteuer ist real. 

Es herrscht eine von Gefühlen geprägte Atmosphäre in der Gruppe. Während schwierigen Situationen beim Aufstieg werden die Nerven strapaziert und die Stimmung durchlebt eine kritische Phase. Augenblicke später werden die eigenen Vorstellungen durch eine atemberaubende Aussicht übertrumpft, und durch ein Gefühl von Freude überwältigt sind alle Probleme vergessen. Stolz blickt man hinter sich und ist erstaunt, wie weit man in der letzten Stunde gekommen ist. Noch ist das Ziel in weiter Ferne sichtbar.

Eine Pause, tief durchatmen, etwas trinken und der Fantasie bei der Unterhaltung sind keine Grenzen gesetzt. Ein weiterer Abschnitt wird in Angriff genommen und man versucht, den Rhythmus wieder zu finden. Den Gipfel erreicht, gratuliert man sich und geniesst die wunderbare Aussicht. Ein Panorama Blick von unbezahlbarem Wert, hat man ihn doch selbst verdient.

Abenteur erlebt seinen Höhepunkt während der Abfahrt. Geschwindigkeit und Präzision geben den Schwüngen ihren eigenen Charakter. Wenn die Erdanziehungskraft ihre Arbeit tut und dich in die Tiefe zieht, spürt man das Adrenalin impulsiv, den Schnee intensiv und den Moment intuitiv.


Magst du dich an deine beste Tour erinnern?

Schwer zu sagen, es waren einfach sehr viele gute Abfahrten dabei. Am meisten in Erinnerung bleibt meistens, wenn man Routen befährt, die vorher noch kein anderer Mensch gefahren ist. Dieses Unbekannte gibt vielmals den besonderen Kick.
Zitat: (Bortis, 2014)

 DAS FREERIDEN

Es ist wohl etwas, das man lesen und erahnen kann, doch nicht begreifen, bis man es nicht selbst erlebt hat. Gefühle, die jeder Mensch auch anders erlebt und Eindrücke, welche jede Person anders verarbeitet.


DIE TECHNIK


Ohne Technik funktioniert heute nichts mehr. Selbst beim Skifahren spricht man schon von Technik.


Ist Skifahren schwierig? – Und seit wann fährst du schon Ski? 

„Schwierig? – Hängt vom Level ab. Eine einfache Kurve auf der Piste kann jeder, der laufen kann, innert kürzester Zeit lernen. Eine Abfahrt von einem vereisten Berg über Klippen können nur wenige, erst nach vielen Jahren Übung erlernen. Wichtig bei einem solchen unterfangen ist, dass man nicht über die Bewegungen nachdenkt, sondern alles komplett automatisch abläuft. Dies vor allem in Extremsituationen. In den Begriffen der Elektotechnik kann man wohl sagen, dass es dazu einen 100% stabilen Regelkreis aller Sensoren und Aktoren braucht. Das erste Mal war ich mit ca. eineinhalb Jahren auf den Skiern. Ab ca. 2 Jahren fuhr ich alleine die schwarzen Pisten und ab 6 Jahren regelmässig Pulverschnee und Torstangen.“
Zitat: (Bortis, 2014)



Skifahren lässt sich mit Technik ganz einfach erklären. Dabei wird vor allem die Art und Weise, wie man die Skis auf der Piste oder im Tiefschnee kontrollieren kann, beschrieben. 
Das Erlernen der richtigen Tecknik erfordert viel Übung. Als wichtigster Leitsatz für das Fahren im Tiefschnee gilt es die optimale Position über der Bindung zu finden, nicht zu viel Rücklage und nicht zuviel Vorlage, in den Kurven die nötige Seitenlage und Körperspannug.
Durch Lesen alleine lehrnt man nicht Skifahren, am besten man versucht es selbst, direkt am Berg. Freeriden ist überhaupt nicht ungefährlich und erfordert eine gewisse Erfahrung und Vorsicht.

Was macht Skifahren so speziell?

"Das jede Situation anders ist und man sich ständig anpassen muss. Auch die in der Millionsten kurve kann man noch viel lernen und die Zweimilionste immer noch verhauen."
Zitat: (Bortis, 2014)

GEFÜHLE

Das Gleiten über den weichen Schnee, Sprünge in die Luft, enge und kurze oder lange und weite Schwünge kann man mit einer Achterbahnfahrt vergleichen, welche man selbst steuert. Die breiten Skis erzeugen einen spürbaren Auftrieb und man fühlt sich als würde man über die verschneiten Felsen nur so dahinfliegen.



"Bei mir ist es vor allem der Entdeckerdrang, sowie die regelmässigen Adrenalinschübe die gewisse Abfahrten hevorrufen. Hat man nach einem strengen Aufstieg aussicht auf hunderte schneeverschneite Gipfel und sticht wenig später in einen endlos scheinenden Pulverschneehang, so ist dies einfach ein Gefühl von purer Freiheit das man so oft erleben will wie möglich.“